Hochzeitszeitung

Veröffentlicht am: Montag, 31. Oktober 2011 von admin in:

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HOCHZEITSZEITUNG

Was genau ist eine Hochzeitszeitung?

Darunter versteht man eine Zeitung oder Zeitschrift, die zum Anlass einer Hochzeit erstellt wird. Sie soll das Brautpaar auf möglichst unterhaltsame Art von verschiedenen Seiten beleuchten und als Erinnerung dienen. Die Hochzeitszeitung wird dann unter Angehörigen und Freunden des Paares verteilt – oft auf Basis freiwilliger Spenden, die den Jungvermählten übergeben werden.

 

Grundregeln

 

1. Die Hochzeitszeitung ist ein Erinnerungsstück für Brautpaar und Gäste – sie ersetzt keine Hochzeitsspiele oder einen guten Diskjockey.

2. Die Zeitung wird mit witzigen und mitunter provokativen Beiträgen interessanter als mit langweiligen Lobreden. Achten Sie aber darauf, dass Witze niemals verletzen,    und beachten Sie die Grenzen des guten Geschmacks.

3. Die Artikel sollten nicht zu lang sein, da sie dann oft auch langweilig werden (Faustregel: allerhöchstens ein bis zwei DIN A4 Seiten).

4. Persönliche Fotos lockern lange Texte auf, und je älter die Bilder sind, umso größer ist oft ihr Unterhaltungswert.

5. Bestimmte Dinge, wie z.B. Loblieder auf den Exfreund der Braut, gehören nicht in eine Hochzeitszeitung.

Heute wird der Polterabend oft auch durch den, aus dem amerikanischen Brauchtum entstammenden, Junggesellenabschied ersetzt oder ergänzt.

Was schreibt man in eine Hochzeitszeitung?
Alles, was Ihnen für den Anlass wichtig und geeignet erscheint: Meist sind das Beiträge und Fotos aus der Junggesellenzeit von Braut und Bräutigam, witzige Berichte und Anekdoten von den Anfängen ihrer Liebe, humorvolle Charakterisierungen der beiden Jungvermählten, Karikaturen, Liedtexte, Kinderzeichnungen, Sinnsprüche, kleine Geschichten zum Thema Liebe und Ehe oder auch Gedichte.

 

Wer übernimmt die Herstellung einer Hochzeitszeitung?
Häufig bilden enge Freunde und Verwandte eine Redaktion und teilen die anfallenden Aufgaben unter sich auf. Natürlich können Sie darüber hinaus noch Ihnen wichtig erscheinende Menschen um Text- oder Bildbeiträge bitten – wie etwa alte Lehrer aus der Schulzeit oder Seelsorger.Wichtig ist, dass Sie mit der Organisation des Projektes rechtzeitig beginnen – erfahrungsgemäß dauert es oft länger als geplant, bis alle gewünschten Beiträge eingetrudelt sind.

 

Tipp: Überlegen Sie schon von Anfang an, welches Format und welchen Umfang Ihre Zeitung haben soll, wie Sie sie drucken und binden lassen wollen und welche Kosten in etwa dafür erforderlich sind.

 

Sollen wir unsere Hochzeitszeitung vor oder nach der Hochzeit oder direkt auf der Hochzeitsfeier herausgeben?
Am häufigsten werden Hochzeitszeitungen direkt auf der Hochzeitsfeier verteilt. Dabei empfiehlt es sich aber, den richtigen Zeitpunkt dafür abzuwarten – erfahrungsgemäß sind viele Gäste nach dem Austeilen so sehr mit Lesen und Lachen beschäftigt, dass sie ihre Umgebung zumindest vorübergehend völlig vergessen. Sie können eine Hochzeitszeitung aber natürlich auch vor oder nach dem Tag der Hochzeit verteilen – entweder als eine Art „Aperitif“ für den großen Tag oder eben als „Digestif“ – z. B. mit aktuellen Hochzeitsbildern.

 

Haben Sie Tipps zu Druck und Bindung der Hochzeitszeitung?
Meist ist ein normaler Copy-Shop für den Druck völlig ausreichend! Bei größeren Kopie-Mengen geben die meisten von ihnen Mengenrabatte – fragen Sie danach! Für die Bindung können Sie – je nach Geschmack – eine einfache Fadenbindung (Blätter lochen und mit Zierfäden verbinden), Heftzwecken oder die etwas teureren Spiral- oder Heißbindungen wählen.

 

 

Beispiel Titelblatt:

 

GLÜCKWUNSCH!

 

Die Welt ist restlos begeistert, berauscht, besinnungslos, entzückt, exaltiert, frenetisch, feurig, fieberhaft, heißblütig, hitzig, impulsiv, kopflos, leidenschaftlich, rasend, stürmisch, schwärmerisch, tobend, unbändig, verzückt, wild und wahnsinnig, dass Maria und Josef heute geheiratet haben.
Lesen Sie die Exklusivstory mit Fotos auf den Seiten 3-5.

 

Kochrezepte: 
Ehe- Pfanne (nur für zwei Personen, sonst unbekömmlich und schwer im Magen liegend) Zutaten: 2 Herzen
2 Seelen
700 g Vertrauen
500 g Verständnis
250 g Humor
1000 g Liebe
5 gehäufte Esslöffel Zärtlichkeit
1 bis 6 Schuss Sex Zubereitung:Die Herzen gründlich säubern, die Seelne häuten. Beide in Vertrauen wenden und mit einer Mischung aus Toleranz und Verständnis panieren.

 

Dann zusammen mit den übrigen Zutaten scharf anbraten und auf kleiner Flamme warmhalten. Vor dem Servieren mit einem guten Schuss Sex flambieren und mit Zärtlichkeit übergießen. Das Gericht gewinnt durch Beigabe von gemeinsamen Hobbys und Gewohnheiten nach Wahl an Geschmack. Zu intensives Abschmecken oder mögliches Zusammenfallen durch zu häufiges „in den Topf gucken“ sollte man möglichst vermeiden. Guten Appetit!