Standesamtliche Hochzeit im Hause Faber-Castell

Veröffentlicht am: Dienstag, 4. Oktober 2011 von Ulrike Luecke-Bongartz in: Allgemein

Standesamtliche Hochzeit im Hause Faber-Castell – geplant kirchliche Trauung Frühjahr 2012

Der einzige Sohn und das älteste Kind von Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell, Charles, heiratete Ende September Melisa Eliyesil. Im Standesamt von Stein, wo sich auch der Familiensitz der Faber-Castells befindet, wurde das Paar standesamtlich getraut.

Das Paar hatte sich 2009 während des Studiums in New York kennen gelernt. Charles Graf von Faber-Castell (31) hat noch 3 jüngere Schwestern. Seine frisch angetraute Melisa Gräfin von Faber-Castell (27) studierte an der Parsons The New School for Design und Charles machte seinen MBA (Master of Business Administration) an der Columbia Business School.

Zuvor hatte er mehrere Jahre als Investmentbanker in Amerika Erfahrungen gesammelt. Heute arbeitet er keineswegs schon in Vaters Betrieb sondern ist bei einer Münchner Unternehmensberatung tätig. Sollte er eines Tages in die Fußstapfen seines Vaters treten, hat er sich jedenfalls in der Welt gut umgeschaut und auch praktisch das Geschäftsleben kennen gelernt.

Erst im August 2011 hatte das mittlerweile weltweit aufgestellte Unternehmen Faber-Castell sein 250 jähriges Jubiläum gefeiert. Mit dem Namen Faber-Castell verbindet sich für viele Menschen die Vorstellung von wunderbaren Bleistiften und vielen Buntstiften, Spitzern und Radiergummis.

Das mittlerweile weltweit tätige Unternehmen wurde vom Vater des Bräutigams, Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell in den letzten 30 Jahren zu seiner heutigen Blüte geführt und gehört zu den großen deutschen Familienbetrieben, die es geschafft haben, ihre Firma durch die Schwierigkeiten der letzten Jahrzehnte sicher und erfolgreich hindurch zu erhalten.

Ob die kirchliche Hochzeit im kommenden Jahr auch nur im engsten Familienkreis gefeiert wird oder ob sich dann die Möglichkeit ergibt, wieder von einer großartigen Adelshochzeit zu berichten, werden wir Sie wissen lassen. Wir sind auch gespannt, denn dank der Kombination von Adel und Wirtschaft und Kunst gibt es bestimmt besonders viel Interessantes zu berichten.