Joachim Gauck – 2. Hochzeit nur als Präsident?

Veröffentlicht am: Mittwoch, 23. Juni 2010 von Ulrike Luecke-Bongartz in: Allgemein

Lebensgefährtin Daniela steht parat –

Joachim Gauck, in diesen Tagen Kandidat der SPD und Grünen bei der Wahl zum Bundespräsidenten, hat zwar bereits eine Ehefrau, aber heiraten wolle er trotzdem noch einmal, wenn das Schicksal sein Leben ins Berliner Schloss Bellevue katapultieren würde. Einen Bundespräsidenten, der seit fast 20 Jahren getrennt von seiner noch rechtlich angetrauten Ehefrau lebt, das würde zwar die Schlossmauern weniger stören, dafür aber um so mehr den dann amtierenden Präsidenten und sicher auch immer noch so manchen Bürger unseres schönen deutschen Landes.

Daher gilt auch hier wie schon so oft, die durcheinander gebrachte Reihenfolge – wenn auch nicht mehr vor der Wahl, so doch danach – ist zu richten, wenigstens aber auf Dauer dann ins Lot zu bringen. Und das sähe wohl so aus:

Joachim Gauck wird erst einmal zum Bundespräsidenten gewählt,

  • lässt sich dann von seiner „Noch Ehefrau“ scheiden,
  • heiratet danach seine langjährige Lebensgefährtin Daniela Schadt

und danach wäre die Welt der bürgerlichen Üblichkeiten – auch vor dem Gesetz – wieder in Ordnung.Natürlich denken die Betroffenen darüber nach, wie man auch diesen Aspekt – speziell im Rahmen der möglichen neuen Position und Aufgabe – bewältigt bekommt. Er und Daniela Schadt, die seit 10 Jahren seine Lebensgefährtin ist und zur Zeit als Journalistin in Nürnberg bei der „Nürnberger Zeitung“ arbeitet, haben das Thema schon seit geraumer Zeit im Visier. Und wir stellen fest, die Fernbeziehung muss gut klappen, denn sonst ginge ja im „Fall der Fälle“ seiner Wahl zum Bundespräsidenten die Beziehung zu Bruch.

Davon ist aber keinesfalls die Rede, im Gegenteil. Die Räumlichkeiten wird die beliebte Journalistin zwar noch nicht auf- und eingeteilt haben, wie man das schmunzelnd über die Gattin des anderen Kandidaten liest, aber dass es nahe liegt, welche Aufgaben ihr in der Position als Ehefrau und Partnerin des (ggf.) zukünftigen Bundespräsidenten Joachim Gauck besonders liegen, darüber gibt es sicher keinen Zweifel.

Nun, ob Joachim Gauck seiner Daniela Schadt auch einen richtigen Heiratsantrag gemacht hat, wissen wir natürlich nicht. Aber, dass sich Daniela nach anfänglicher Überraschung von dem Schrecken schnell erholt hat und nun natürlich die Pläne ihres Lebensgefährten mit trägt, dass lesen wir mittlerweile gerne.

Wie heißt es doch so richtig: „Erstens kommt es anders und zweitens als man drittens denkt!“ – Und wenn die Bücher liebende Journalistin dann auch „Der Schwarze Schwan“ von Nassim Nicholas Taleb gelesen hat, dann ist sie sich zumindestens theoretisch – ganz im Sinne des Untertitels dieser herrlichen Lektüre – bereits durchaus über „Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse“ im Klaren. Das aber ist in diesem Fall schon mal eine ganze Menge wert, denn es ist mit an mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass sich in ihrem Leben so ziemlich alles ändern wird, wenn Joachim Gauck zum Bundespräsidenten gewählt wird und sie mit ihm ins Berliner Schloss Bellevue zieht.

Vielleicht aber heiratet er sie auch, wenn er nicht zum Bundespräsidenten gewählt wird. Doch da sind wir vorläufig noch am ehestens auf die Voraussageweisheiten unserer Großmütter angewiesen. Diese hatten zumindestens in Sachen Wettervoraussage damals einen sehr klugen Spruch parat, der auch hier ganz köstlich passt: „Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist!“