Hochzeit für Gleichgeschlechtliche …

Veröffentlicht am: Mittwoch, 29. Juni 2011 von Ulrike Luecke-Bongartz in: Allgemein

… nun auch in New York möglich. Schwule und Lesben dürfen nun auch in New York heiraten

Mit einer riesengroßen Party feierten New Yorks Homosexuelle in New York den Beschluss des Landesparlamentes, dass Homo-Ehen nun auch dort möglich sind. Mit der Legalisierung und Stärkung der Rechte von Homosexuellen, ist ein weiterer Staat in den Vereinigten Staaten von Amerika dazu übergegangen, das Heiraten unter gleichgeschlechtlichen Paaren nun auch dort möglich ist.

Neues Gesetz zugunsten von Homosexuellen beschlossen.

Obwohl die Parlamentskammer von den Republikanern dominiert wird, konnte das Gesetz – wenn auch knapp – nun endlich zugunsten der Homosexuellen mit 33 zu 29 Stimmen entschieden werden, weil vier republikanische Abgeordnete mit den Demokraten stimmten. Insbesondere im bekannten Ortsteil von New York, Greenwich Village feierten die Befürworter den Erfolg und am Sonntag wird in New York das Ende der einwöchigen Feiern der Gay Pride mit einem großen Straßenumzug gefeiert.

New York ist zwar der sechste Staat, der gleichgeschlechtliche Beziehungen legalisiert, aber wohl bekanntermaßen seit eh und je Vorreiter der Liberalisierung dieses Themas. Erst 2009 wurde der fast gleich lautende Text in New York zurück gewiesen. New York als Befürworter der Bestrebungen, hat in den letzten Jahren so manche Niederlage hinnehmen müssen.

Da man in New York  – in Gegensatz zu anderen Staaten – keinen Wohnsitz haben muss, wenn man sich trauen lassen will, ist zu erwarten, dass wohl viele Schwule und lesbische Paare aus Staaten, in denen die gleichgeschlechtliche Ehe nicht erlaubt ist, vermehrt nach New York kommen, um zu dort heiraten.

Wir berichteten seinerzeit bereits darüber, dass sich in Kalifornien damals annähernd 18.000 Paare trauen ließen, als die gleichgeschlechtliche Ehe 2008 für fünf Monate in dem bevölkerungsreichsten US-Staat Kalifornien erlaubt war. Später wurde in Kalifornien diese Möglichkeit wieder abgeschafft, nach dem die Wähler sich in einem Referendum gegen das Urteil des Obersten Gerichts entschieden hatten.