Hochzeit: Familienministerin Kristina Köhler und Ole Schröder

Veröffentlicht am: Montag, 25. Januar 2010 von Ulrike Luecke-Bongartz in: Allgemein

Hochzeit im Hause Köhler – nein, nicht beim Bundespräsidenten.

Kristina Köhler (32), ihres Zeichens neue Familienministerin beim Bund, heiratet also in Kürze ihren Lebensgefährten Ole Schröder und nimmt dann auch seinen Namen an. Diese Nachricht haben wir zwar erwartet, aber doch kommt sie plötzlich und auch hört man, dass die Hochzeit bereits für Mitte Februar geplant sei. Auf den Auserwählten Ole Schröder (38), beruflich als Staatssekretär im Innenministerium beheimatet, kommen jetzt allerhand neue Aufgaben zu, an die er bis vor ein paar Monaten sicher noch nicht ernsthaft gedacht hat.

So beugt sich denn Kristina Köhler dem gesellschaftlichen Anspruch vielleicht gar nicht so ungern. Bundesfamilienministerin ist sie ja auch ohne Kinder geworden, aber das muss jetzt schnell nachgeholt werden, und unverheiratet, na das ginge doch auch nicht auf Dauer gut – mit anderen Worten, in wilder Ehe und ohne eigene Kinder in Deutschland für Kind und Kegel verantwortlich sein? mh!!!–

Immerhin hat Kristina Köhler, die demnächst Schröder heißen wird, bisher noch nicht allzu laut daran gedacht, aus beruflichen Gründen ein Kind zu bekommen. Aber in ihrem Fall scheint es vielleicht sogar förderlich zu sein, Nachwuchs zu bekommen, damit sich die Mütter Deutschlands dann vorstellen können, die Familienministerin spreche aus eigener Erfahrung, wenn sie davon spricht, wofür sie verantwortlich ist. Und die Alten können sich dann vielleicht auch noch besser vorstellen, dass die zukünftige Kristina Schröder aus eigener Erfahrung weiß, wie wichtig auch die Alten noch sind.

Nun denn, die Sache sieht in der Realität unserer Bundesfamilienministerin bestimmt ein bisschen anders aus, aber vielleicht ist es für sie auch noch aus ganz anderen Gründen wichtig, zu heiraten und Kinder zubekommen. Dem deutschen Volk weiß zumachen, dass es dasselbe sei, wenn die Familienministerin heiratet, ein Kind bekommt und irgendwann dann auch noch einmal Großmutter wird, dieser Weg wäre doch ein bisschen arg umständlich und langwierig.

Könnte also auch sein, dass es einfach nur für ihre persönliche Entwicklung gut ist. Wahrscheinlich ist auch hier – wie so oft im Leben – eine gesunde Gemengelage der Annahmen und Interpretationen der richtige Ansatz, mit dem Thema umzugehen!

Fachwissen hat sie jedenfalls schon ausgiebig bewiesen, Kompetenz ist  ihr bisher laut Forsa-Umfrage im Dezember letzten Jahres ganz viel zugesprochen worden und wenn es ihr dann auch noch gelingt, mit „gutem Beispiel hinterher“ zu kommen, na dann ist doch alles in Butter.

Wir werden weiter beobachten, weiter berichten und sind neugierig genug, die Augen offen zu halten um zu sehen, was aus all den Dingen wird, die wir im Vorfeld berichten.