Griechenland feiert Hochzeit

Veröffentlicht am: Freitag, 27. August 2010 von Ulrike Luecke-Bongartz in: Allgemein

Prinz Nikolaos heiratet Schweizerin – europäischer Hochadel mit von der Partie

Da hat sich nun endlich auch Prinz Nikolaos von Griechenland ein Herz gefasst und seine langjährige schweizer Freundin Tatjana Blatnik am Wochenende auf der griechischen Insel Spetses geheiratet. Die 11 Jahre jüngere Braut Tatiana ist seit 7 Jahren mit Prinz Nikolaos liiert.

Auf der griechischen Insel Spetses ist die langjährige Freundschaft nun im Hafen der Ehe gelandet. Die Insel liegt am Eingang der Bucht von Argos und ging schon früh vorbildlich in die Geschichte ein, weil ihre Bewohner am Unabhängigkeitskrieg teilnahmen.  Erste Zeugnisse der Besiedelung datieren von 2.000 bis 2.500 vor Christus..

Wunderbare Pinienbäume, die mehrheitlich die Insel schmücken, herrliche Strände, ein Yachthafen vom Feinsten und viele andere Annehmlichkeiten, die von den Reichen und Schönen dieser Welt bevorzugt werden, machen den Charme der Insel aus und strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen boten eine unvergessliche Kulisse für ein hochadeliges Jawort, welches seit 1964 nicht mehr in Griechenland gegeben wurde.

Nun ist die Mutter des Prinzen keine Geringere als Prinzessin Anne-Marie von Dänemark (*1946) und manch einer erinnert sich noch gut daran, als sie 1964 den Vater des heutigen Bräutigams, den damaligen König Konstantin II. von Griechenland (* 1940) heiratete. Vor ungefähr 36 Jahren wurde dann in Griechenland die Monarchie abgeschafft und die königliche Familie emigrierte nach England. Damals war der kleine Prinz Nikolaos mal eben erst vier Jahre alt.

Nach der Wirtschaftkrise in Griechenland ist die hochadelige Hochzeit nun endlich wieder einmal eine gute Nachricht für das geplagte Land und seine Bewohner. Die Ehe wurde nach griechisch orthodoxem Ritus mit einer schlichten Zeremonie in der kleinen Kirche des Heiligen Nikolaos auf der Insel Spetses – und nach dem griechisch-orthodoxen Ritus – zelebriert. So waren denn auch fast nur engste Verwandte und Freunde zur Hochzeitsfeier geladen –  wie das nun einmal so ist, wenn man mehrheitlich mit dem europäischen Hochadel verwandt ist.