Brautschuh Versteigerung

Veröffentlicht am: Donnerstag, 18. September 2014 von Redaktion in: Allgemein

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Brauchtum

Zu jeder Hochzeit gehört nicht nur eine schöne Feier, sondern auch einige alte Bräuche. Ein Brauch, der sich mittlerweile wieder auf vielen Hochzeiten wiederfindet, ist die „Brautschuh-Versteigerung“. Dieser, schon sehr alte Brauch, stammt aus der Zeit, als die Braut Ihre Hochzeitsschuhe noch in Pfennigen, heute Cents, bezahlt hat. Dieser Brauch galt damals als Zeichen der Sparsamkeit, hatte die Braut Ihre Schuhe mit gesparten Pfennigen bezahlt, hieß das, das Sie sehr sparsam ist und eine gute Hausfrau wird.

Während der Hochzeitsfeier wird der Braut, der Brautschuh entwendet. Nach Möglichkeit können Kinder diese Aufgabe sehr gut erledigen. Dann kann dieser „Schuh“, symbolisch von den anwesenden Gästen ersteigert werden. Jeder Gast, der ein Gebot für den Schuh abgibt, muss das Geld sofort in den Schuh stecken. Am Ende jedoch überbietet der Bräutigam alle Gebote, sodass er den Schuh ersteigert. Diesen gibt er dann wieder an seine Braut. Das Geld, welches sich im Schuh befindet, gehört dem Brautpaar. Der Auktionator sollte Redegewand sein und innerhalb von maximal 15 Minuten, soviel, Geldgebote wie möglich einholen.

Ein Kommentar

  1. Tanja 5. Oktober 2014 um 16:11

    Dieser Brauch war mir echt bisher noch nicht bekannt. Aber sehr interessant! Habe zwar noch auf keiner Hochzeit sowas miterlebt, aber das kann durchaus mal als ein Teil der Hochzeit wieder populär werden. Die guten alten Bräuche sollen auch in den nächsten paar Hunderten Jahren weiter gepflegt werden.

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